Herzenssache mit Altschliff

Zarter Ring mit 0,61 ct „Old European Cut“ in Roségold, aus unserer Werkstatt


1.890,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Zarter Ring mit 0,61 ct „Old European Cut“ in Roségold, aus unserer Werkstatt
Zarter Ring mit 0,61 ct „Old European Cut“ in Roségold, aus unserer Werkstatt
Beschreibung
Die Liebe zu antiken Objekten lässt uns als Antikschmuckhändler ab und an auch ungefasste Edelsteine einkaufen, denn jeder historische Diamant ist ein unverwechselbares Unikat mit ganz eigenem Charakter. Die Suche nach schönen Fassungen für unsere Diamanten gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht. Moderne Fertigfassungen, wie man sie im Handel kaufen kann, sind oft seelenlose Maschinenprodukte ohne Gespür für Form und Proportion. Doch schöne, handgeschmiedete antike Fassungen finden nur selten ohne passende Diamanten den Weg zu uns. So haben wir unseren Goldschmied beauftragt, eine Ringfassung nach unserem Entwurf zu fertigen, die wir anschließend nach alter Technik haben gießen lassen. Das hier vorliegende Exemplar aus hochkarätigem Roségold trägt einen antiken Diamanten von 0,59 Karat. Es handelt sich um einen warm getönten Stein mit deutlichen natürlichen Einschlüssen (P1) in Form einer schwarzen sogenannten „Fahne“ sowie kleiner dunkler Graphiteinschlüsse, die sich vor allem unter den Oberteilfacetten befinden. Die Mitte des Diamanten ist jedoch frei von Einschlüssen, sodass der Stein dennoch ein außergewöhnlich schönes, regenbogenbuntes Feuer entfaltet. Geschliffen wurde der Diamant in der um die Jahrhundertwende üblichen Form des Brillantschliffs, den die Zeitgenossen schlicht „Brillant“, wir heute jedoch „Old European Cut“ nennen. Zwei kleine Diamanten im modernen Brillantschliff beleben zusätzlich die Ringschultern. So funkelt das Schmuckstück bei jedem Lichtstrahl, der auf seine fein ausgearbeiteten Oberflächen trifft. Der Ring ist dank seiner hochwertigen, unempfindlichen Materialien und seines flachen Aufbaus auch im Alltag angenehm zu tragen. Ein idealer Ring für die wohl entscheidendste Frage des Lebens – und die ist ja immer eine Herzenssache!
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In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die frühen Diamanten dem modernen Auge überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schlifftechniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts. Der Adel des Barock entwickelte eine Vorliebe für glitzernde Edelsteine. Besonders populär waren Diamanten im Rosenschliff, deren vielfältige Facetten das Kerzenlicht wunderbar reflektieren. In der Mitte des Jahrhunderts entwickelte sich ein erster, früher Brillantschliff, der nach dem einflussreichen Kardinal Jules Mazarin als Mazarinschliff bezeichnet wird und sich durch eine Krone mit 17 Facetten auszeichnet. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts wurden diese Diamanten dann durch eine neue Form abgelöst, die nach seinem Erfinder als Peruzzi-Schliff benannt ist. Vincenzo Peruzzi war ein Edelsteinschleifer aus Venedig, der die Krone der Diamanten um zusätzliche Facetten auf insgesamt 33 erhöhte und so das Feuer der Steine enorm steigerte. Diese frühen Brillanten waren jedoch, was Anzahl und Form der Facetten angeht, nicht standardisiert. Jeder Stein wurde so geschliffen, dass möglichst viel Substanz erhalten bleiben konnte. Neue Diamantvorkommen in Brasilien führten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dann zu einer Schliffform, die als „Old Mine Cut“ bekannt wurde. Diese Diamanten ähneln bereits sehr unseren heutigen Vollschliff Brillanten, doch sollten noch einige Generationen stetiger Verbesserung der Schlifftechnik nötig sein, bis aus dem „Old Mine Cut“ zunächst der „Old European Cut“, und schließlich in den 1940er Jahren der moderne Vollschliff wurde.
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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