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Anhänger aus unserer Werkstatt mit antikem Solidus Kaiser Konstantin III, 407-408 n. Chr


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Anhänger aus unserer Werkstatt mit antikem Solidus Kaiser Konstantin III, 407-408 n. Chr
Anhänger aus unserer Werkstatt mit antikem Solidus Kaiser Konstantin III, 407-408 n. Chr
Beschreibung
Ein echtes antikes Objekt zu besitzen, erscheint auf den ersten Blick abwegig: Dinge, die wir gewohnt sind im Museum zu bewundern selbst daheim zu beherbergen? Im Fall von antiken Münzen ist dies tatsächlich möglich. Der hier vorliegende Anhänger fasst eine solche antike Münze, einen Goldsolidus mit dem Portrait des spätrömischen Kaiser Konstantin III.. Die Münze wurde kurz nach der Machtübernahme Konstantins III. im Jahr 407 oder 408 geprägt. Die Vorderseite zeigt das Brustbild des Kaisers mit Perldiadem nach rechts.Die Umschrift liest sich: D N CONSTAN-TINVS P F AVG für Dominus Noster Constantinus Pius Felix Augustus (Unser Herr Konstantin, der Fromme, Glückliche und Erhabene). Die Rückseite zeigt den Kaiser in militärischer Kleidung nach rechts stehend. Sein linker Fuß ruht auf einem gefesselten, am Boden liegenden Gefangenen. In der rechten Hand hält er ein Feldzeichen (Signum), in der linken einen Globus mit Siegesgöttin (Globus Niciger). Das Motiv verherrlicht den Sieg des Kaisers über seine Feinde und verkörpert den Anspruch auf die Herrschaft über das Römische Reich. Die Umschrift liest sich: VICTORI-A AAVGGG / L D // COMOB für Victoria Augustorum (Der Sieg der Augusti). Die ungewöhnliche Schreibweise mit mehreren „G“ verweist auf die Anerkennung mehrerer gleichzeitig regierender Kaiser. Zu Beginn seiner Herrschaft erkannte Konstantin III. auf seinen Münzen neben sich selbst auch Arcadius, Honorius und Theodosius II. als Augusti an. Konstantin III. wurde 407 n. Chr. von den in Britannien stationierten Truppen zum Kaiser ausgerufen. Angesichts der schweren germanischen Einfälle auf dem Kontinent setzte er nach Gallien über und brachte große Teile Galliens und später Spaniens unter seine Kontrolle. Seine Herrschaft fiel in eine der turbulentesten Phasen der Spätantike. Nach mehreren militärischen Rückschlägen wurde er 411 n. Chr. von den Truppen des Honorius besiegt, gefangengenommen und hingerichtet. Unser Solidus wurde in den Jahren 407-408 n. Chr. in Lugdunum dem heutigen Lyon geprägt. Der Solidus selbst wurde bereits von Kaiser Konstantin dem Großen zu Beginn des 4. Jahrhunderts als neue römische Goldmünze eingeführt. Mit einem Sollgewicht von 1/72 des römischen Pfundes – etwa 4,5 Gramm Gold – ersetzte er schrittweise den älteren Aureus und entwickelte sich zur wichtigsten Goldmünze der Spätantike. Seine außergewöhnliche Wertstabilität machte ihn über Jahrhunderte hinweg zum Leitnominal des Mittelmeerraums. Im Byzantinischen Reich blieb der Solidus sogar bis ins 11. Jahrhundert in Gebrauch und diente vielen mittelalterlichen Goldwährungen als Vorbild. Unser Solidus Konstantins III. gehört zu den seltenen Goldprägungen eines kurzlebigen Usurpators. Aufgrund der nur vierjährigen Regierungszeit und der begrenzten Emissionen zählen Goldmünzen dieses Herrschers heute zu den gesuchten Seltenheiten der spätantiken Numismatik. Wir haben die Münze mit ihrem sehr schönen Prägebild und Erhaltungszustand mit einer schlichten Fassung versehen, die sie ohne zu beschädigen, sicher hält. Eine moderne Goldkette ermöglicht sie sofort um den Hals zu tragen.
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Wenn man den Beschreibungen des römischen Geschichtsschreibers Sueton (70–140 n. Chr.) glauben darf, war Kaiser Augustus einer der ersten, der bereits vor mehr als 2000 Jahren „alte königliche und ausländische Münzen“ sammelte. Die ersten Versuche, sich wissenschaftlich mit Münzen zu beschäftigen, datieren zurück in das 14. und 15. Jahrhundert. Aus dieser Zeit kennt man etwa den Dichter Petrarca und den Bischof Stefan Mathias von Neidenburg, von denen jeder eine umfangreiche Sammlung historischer Münzen oder, wie es damals hieß, „Münzen aller Länder“ besaß. In Deutschland gehörten die aufstrebenden Landesfürsten zu den ersten bedeutenden Münzsammlern. So gehen große Münzkabinette wie die Staatliche Münzsammlung in München, das Münzkabinett der Kunstsammlungen in Dresden, das Münzkabinett des Württembergischen Landesmuseums und das Berliner Münzkabinett in ihrem Kern auf solche Fürstensammlungen zurück. In Österreich war eine Münzsammlung schon im 16. Jahrhundert Teil der Kunstkammer der Habsburger-Kaiser; besonders Rudolf II. erwarb eine große Zahl von Münzen. So gehört das Sammeln von Münzen seit jeher zur Beschäftigung der Fürsten dieser Welt.
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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