Im Feuerstrom der Reben

Antike Korallen-Kamee einer Bacchantin in Gold als Anhänger, um 1910


1.290,00 € *
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Antike Korallen-Kamee einer Bacchantin in Gold als Anhänger, um 1910
Antike Korallen-Kamee einer Bacchantin in Gold als Anhänger, um 1910
Beschreibung
Die vorliegende Kamee der Jahre um 1910 zeigt eine Gestalt der klassischen Mythologie: Es handelt sich bei der Dargestellten um eine Bacchantin. Wie ihr griechisches Pendant, die Mänade, war sie Anhängerin des Weingottes Bacchus (Dionysos), der für seine rauschenden Feste, die sogenannten „Bacchanalien“, berühmt und berüchtigt war. Die römischen Bacchanalien gingen wahrscheinlich aus Frühlingsfesten hervor. Zu Anfang des 2. Jahrhunderts v. Chr. entwickelten sich die Kultfeiern dann zu exzessiven Gelagen, die von Tänzen und Orgien begleitet waren und im Geheimen stattfanden. In späteren Jahrhunderten wurden Bacchanten zum Synonym für feiernde, lebenslustige Menschen, speziell jedoch für Liebhaber guten Weins. Gemmenschmuck war im 19. und auch im frühen 20. Jahrhundert besonders populär. Fast jede Dame der Gesellschaft nannte geschnitzte Werke ihr Eigen, auf denen vor allem mythologische Motive der Antike abgebildet waren. Man liebte die großen Personen der Geschichte, und so finden sich viele Philosophen und Kaiser, doch auch Göttinnen und Götter auf den Ringen und Broschen dieser Generation. Auch unsere Brosche gehört in dieses Umfeld und präsentiert eine solche Kamee aus geschnittener Mittelmeerkoralle. Besonders die Region am Golf von Neapel war auf die Kunst des Gemmenschnitts spezialisiert und brachte eine Vielzahl schöner Gemmen und Kameen hervor, die weltweit exportiert wurden. Auch unsere Bacchantin ist mit großer Wahrscheinlichkeit am Fuße des Vesuvs entstanden. Die Büste ist im Profil wiedergegeben; wir erkennen sie an ihrem charakteristischen Blattschmuck im Haar, der hier leicht stilisiert wiedergegeben ist und sowohl Weinlaub als auch Efeu darstellen kann. Eine aufwändige Fassung aus Gold mit umlaufenden Mäandern rahmt den ovalen Korallenschnitt. Der strenge, leicht reduzierte Stil der Kamee und auch der klassische Mäander lassen uns das Schmuckstück in die erste Dekade des vorigen Jahrhunderts datieren. Ursprünglich handelt es sich bei dem Stück um eine Brosche. In späterer Zeit wurde die Nadel entfernt und zwei größere Ösen angebracht, sodass das Stück nun an einer stärkeren Kette oder Seidenkordel als Anhänger getragen werden kann. Am unteren Rand der Rahmung zeigt das Schmuckstück eine sowjetische Goldpunze des Beschauamtes Taschkent in der damaligen UdSSR. Wie die meisten Schmuckstücke musste es nach der Revolution nachpunziert werden. Entstanden ist es in den Jahren um 1910.
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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