Maskenball!

Antiker Anhänger mit Emailmalerei in Gold, Österreich-Ungarn um 1890


980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Antiker Anhänger mit Emailmalerei in Gold, Österreich-Ungarn um 1890
Antiker Anhänger mit Emailmalerei in Gold, Österreich-Ungarn um 1890
Beschreibung
Mit dem galanten Zeitalter des Rokoko assoziieren wir Dramatik, Ausgelassenheit und nicht zuletzt auch die Romantik des Maskenballs. Von Casanova ist überliefert, dass er dem Ruf einer schönen Kölnerin folgte und Mitte des 18. Jahrhunderts in Bonn Karneval feierte. In seinen Memoiren schreibt er: „Da ein Vergnügen in Aussicht stand, erkundigte ich mich sofort und erfuhr, dass der ganze Adel von Köln eingeladen war. Es war ein Maskenball, folglich konnte jeder eintreten.“ Die Maskierung war das zentrale Interesse solcher Feste. Sie erlaubte es, für einen einzigen vergnügten Abend die Standesunterschiede zu vergessen. Selbst beim Souper saß man oft in „bunter Reihe“ anstatt in der sonst fest vorgeschriebenen Sitzordnung nach Stand, und der Tanz selbst reizte mit einer sonst unbekannten Zwanglosigkeit: An keinem anderen Abend konnte eine Hofdame mit dem König tanzen, ein Angehöriger des niederen Adels mit einer Herzogin. Die Maske war Anlass und Erlaubnis der Ausgelassenheit zugleich. Dass bereits zu Casanovas Zeiten auch Schmuckstücke entstanden, die durch ihre Maskenform dieser Vergnügung huldigten, verwundert nicht. Englische sog. „carnival rings“ aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sind begehrte Sammlerstücke, auch kleine Dosen für Schönheitsflecke kennen wir. Doch noch über ein Jahrhundert später, Ende des 19. Jahrhunderts, lockte die Idee des Maskenballs die Menschen. Der Tagesablauf der Menschen des viktorianischen Zeitalters war durch strenge Moral bestimmt – im Maskenball bot sich hier erneut die Gelegenheit zum Ausweg! Nochmals entstanden also Stücke, welche auf die Zeit des Rokoko und die früheren Juwelen Bezug nahmen. Der hier vorliegende Anhänger präsentiert eine detailreiche Emailmalerei, die sich diesem Thema widmet: Die runde, schildförmig gewölbte Plakette zeigt eine Dame des Rokoko mit schwarzer Maske, unter der ihre Augen neugierig hervorblicken. Sie trägt ein himmelblaues Kleid und einen ebensolchen Schleier, der ihre gepuderte Perücke verhüllt. Eine Rose am Dekolleté gibt ihr eine romantische Note. Die Malerei wird von einer schmalen Fassung aus vergoldetem Silber gehalten, welche wiederum von einer hexagonalen Fassung aus Gold umfangen wird. Mit ihr wird die Malerei als Anhänger tragbar. Laut Stempelung ist die Rahmung in Österreich-Ungarn gefertigt worden. Wir datieren sie, zusammen mit der Malerei, die wohl zeitgleich entstanden ist, auf die letzten Jahre des 19. Jahrhunderts. Wir haben den ungewöhnlichen Anhänger um eine passende Goldkette ergänzt, so dass er sofort getragen werden kann.
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Größe & Details
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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