Grünender Garten

Bezaubernder Entourage-Ring mit Smaragd & Brillanten, um 1970

In den 1960er und 1970er Jahren erfreute sich insbesondere ein Ringtypus besonderer Beliebtheit: Der Entourage-Ring. Die Bezeichnung leitet sich vom französischen Wort für Begleitung oder Gefolge ab und beschreibt die Art, in welcher ein Kranz von Diamanten einen großen Mittelstein umgibt. Solche blütenartigen Arrangements sind bereits in der Frühen Neuzeit bekannt. Ringe jener späteren Zeit zeichnen sich jedoch meist dadurch aus, dass der Mittelstein etwas erhöht gefasst ist, was ihm noch mehr Aufmerksamkeit sichert. Auch werden alle Edelsteine in der Regel von einer Unterkaderung aus feinen Streben aus Edelmetall gehalten, welche besonders viel Licht an den kostbaren Besatz lässt. Der Stein, der hier in dieser klassischen Weise präsentiert wird, ist ein Smaragd. Sein leuchtendes Grün umgibt ein Kranz aus sechzehn weißen Brillanten. In seiner Mitte zeichnen sich jene Einschlüsse ab, welche natürlich entstandene Steine ausweisen und bei Smaragden poetisch als „Jardin“, also als Garten bezeichnet werden. Dieser kleine Garten aus kristallinen Strukturen offenbart sich beim aufmerksamen Blick in die glatt geschliffene Tafel des Edelsteines, und lässt an die Regenwälder Südamerikas denken; jenen Kontinents, der für seine reichen Smaragdvorkommen berühmt ist. Ringschiene und Fassungen sind aus aus Silber gefertigt und passen hervorragend zum leicht verspielten Gesamtentwurf des Stückes. Die Galerieunterkaderung lässt Licht an die Edelsteine, die so ihr Lichtspiel besonders schön entfalten können. Um die Qualität der Materialien und insbesondere des zentralen Smaragdes zu bestätigen, haben wir bei der Deutschen Gesellschaft für Edelsteinbewertung in Idar-Oberstein ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Experten kommen hierbei zu einem Wiederbeschaffungswert von 4.880,- Euro für unser Schmuckstück.

Der Name des Smaragds stammt vermutlich aus dem lateinischen „Smaragdus“, was wiederum aus dem griechischen „Smaragdos“ übernommen ist. Der Smaragd wurde bereits um 1300 vor Christus erstmalig in Ägypten abgebaut, die für lange Zeit den Smaragdhandel im Mittelmeerraum beherrschten. Erst mit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier wurde deren Handelsstellung gebrochen, da es auch dort reichhaltige Smaragdvorkommen gab. Der Smaragd gehört zu den wertvollsten Edelsteinen und besitzt schon seit jeher einen sehr hohen Stellenwert in vielen Kulturen. Die alten Ägypter erkannten schon früh die Heilkräfte des Smaragds, besonders aber seine Wirkung für die Augen. Plinius der Ältere schrieb über ihn im Jahr 77 n. Chr.: „Wenn die Augen geschwächt sind, so werden sie durch das Betrachten des Smaragds wieder gestärkt. Des Steines sanftes Grün vertreibt die Mattigkeit“. Nero etwa soll einen Smaragd zur Stärkung seiner Augen als Monokel getragen haben und auch von Kleopatra heißt es, sie solle ihre Schönheit und Jugend durch das Tragen von Smaragden unterstützt haben.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen