Der beste Freund des Menschen

Ein sehr britischer Goldring mit Essex Chrystal, 1930er Jahre

Wer könnte dem treuen Blick eines freundlichen Hundes widerstehen? Beinahe jeder, der einmal in die Augen eines dieser possierlichen Vierbeiner geblickt hat, weiß, wie schnell sich diese treuen Begleiter einen Platz in unseren Herzen erobern können. Auch wir haben eine Schwäche für Hunde – und so ist es nicht verwunderlich, dass der vorliegende Ring zu unseren Favoriten gehört. In der Mitte des Ringes nimmt ein sogenannter „Essex Crystal“ den Blick gefangen. Die Darstellung ist von hinten in der Art eines Intaglio in den Bergkristallcabochon geschnitten und wurde anschließend bemalt. Sie zeigt den Kopf eines Cocker Spaniels mit braunem, gelockten Fell und ruft Erinnerungen aus der eigenen Kindheit wach. Lustig schaut er uns entgegen, ja, er scheint sogar verschmitzt zu lächeln! Meisterlich ist es dem ausführenden Meister gelungen, die Physiognomie und den aufmerksamen Charakter des Tieres einzufangen. Die Darstellung ist zudem mit einer Goldplatte hinterlegt, um die dreidimensionale Wirkung des plastischen Schnittes noch zu erhöhen. Genauestens sind Details des Fells zu erkennen und durch den tiefen Schnitt zeigt sich im Kristall ein echtes Schattenspiel der Figur. Der Kristall ist in Gelbgold gefasst; eine Ringschiene ebenso aus Gelbgold hält den Ring sicher am Finger. Die reduzierte Formensprache der Fassung und die Details der Ringschultern lassen uns das Stück in die 1930er Jahre datieren. Zu dieser Zeit des späten Art Déco geriet das zuvor vernachlässigte Gelbgold wieder in Mode und die Formen wurden voluminöser und kraftvoller. Der Ring, erstklassig erhalten, ist ein wundervolles Schmuckstück, bei dem nicht nur HundeliebhaberInnen schwach werden!

Die genauen Ursprünge des Essex Crystal sind unbekannt; erstmals beobachten lassen sich entsprechende Schmuckstücke jedoch seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in England. Bevorzugt wurden hier Hunde, Katzen, Pferde und Jagdmotive dargestellt. Die handwerklichen Fähigkeiten die nötig waren um den lebensnahen Realismus der Abbildungen zu erreichen waren enorm. Die kleinen Porträt-Miniaturen wurde mit Hilfe einer Reihe von Techniken und Schritten erzeugt. Zu Anfang wird ein klaren Bergkristall oder ein Stück Glas zu einem Cabochon geschliffen, mit einer gewölbten Vorderseite und einer flachen Rückseite. Sodann wird das Motiv als negativ Form oder Intaglio in die Rückseite geschnitten um den erwünschten dreidimensionalen tromp l’loeil-Effekt zu erreichen. Die so entstandene Abbildung wird nun in mühsamer Handarbeit ausgemalt, bei der selbst kleinste Details mit bewunderungswürdiger Naturtreue wiedergegeben werden. Schließlich wird die Darstellung mit einen dünnen Hintergrund z. B. aus Perlmutt versehen und der Kristall dann zu einem Schmuckstück gefasst.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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