Deux à deux

Elegantes „Lavalliere“-Collier mit Diamanten & Smaragden in Platin, um 1925


2.980,00 € *
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Elegantes „Lavalliere“-Collier mit Diamanten & Smaragden in Platin, um 1925
Elegantes „Lavalliere“-Collier mit Diamanten & Smaragden in Platin, um 1925
Beschreibung
Lavallière-Colliers waren eine beliebte Schmuckform des frühen 20. Jahrhunderts. Während man in den USA unter diesem Namen allgemein Colliers mit Anhängern an zarten Ketten verstand, bezeichnete der Begriff in Europa, insbesondere in Deutschland, eine spezifischere Form des Halsschmucks mit zwei ungleich langen Pendeln. Über die Herkunft des Namens besteht in der Schmuckgeschichte keine Einigkeit. Einer Deutung zufolge leitet er sich von der französischen Schauspielerin Ève Lavallière ab, die solche Colliers mit Vorliebe getragen haben soll. Nach einer anderen geht die Bezeichnung auf Louise de La Vallière, Mätresse Ludwigs XIV. und spätere Herzogin von La Vallière, zurück. Mit ihrem Namen wurde eine schleifenartig gebundene Halsbinde mit frei herabhängenden Enden verbunden. Für dieselbe Art von Halsschmuck wurde auch der Begriff „Négligé-Collier“ verwendet. Er spielt auf die scheinbar ungezwungene Eleganz der asymmetrischen Gestaltung an und leitet sich vom französischen négligé für „nachlässig“ oder „ungezwungen“ ab. Wie auch immer man es nennen mag, das vorliegende Collier demonstriert eindrucksvoll die Eleganz dieser Schmuckform. Von einem querliegenden, mit Diamantrosen besetzten Element und einem schmalen Band aus kleinen grünen Smaragden hängen zwei feine Stege unterschiedlicher Länge herab. Jeder von ihnen trägt einen schönen Diamanten im Altschliff von etwa 0,32 Karat. Bei jeder Bewegung geraten die beiden Pendel leicht in Schwingung und bringen die Diamanten besonders lebhaft zum Funkeln. Mit seiner Verbindung aus geradliniger Geometrie und beweglicher, asymmetrischer Gestaltung steht das Collier stilistisch am Übergang von der Belle Époque zum Art Déco. Ungewöhnlich luxuriös ist seine Ausführung aus massivem Platin. Nachdem Schmuck aus Platin um 1910 bereits große Beliebtheit erlangt hatte, brachen mit der Russischen Revolution die Lieferungen aus dem bis dahin wichtigsten Förderland weitgehend ein. Platin wurde knapp und entsprechend kostbar. Eine grundlegende Veränderung brachte erst die Entdeckung bedeutender Platinlagerstätten im südafrikanischen Bushveld-Komplex ab 1924. Mit ihrer allmählichen Erschließung stand das Edelmetall wieder in größeren Mengen zur Verfügung und gewann im Schmuckschaffen der späteren 1920er Jahre erneut an Bedeutung. Auch vor diesem Hintergrund datieren wir das Collier in die Mitte der 1920er Jahre. Entstanden ist es wahrscheinlich in Deutschland.
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Unser Versprechen
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