The Quick Diamond Fox

Funkelnde Diamantbrosche in Form eines Fuchskopfes, um 1900/um 1920


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Funkelnde Diamantbrosche in Form eines Fuchskopfes, um 1900/um 1920
Funkelnde Diamantbrosche in Form eines Fuchskopfes, um 1900/um 1920
Beschreibung
„The quick brown fox jumps over the lazy dog“ – Kennen Sie den Satz über den schnellen braunen Fuchs, der über den faulen Hund springt? Im Englischen wird er benutzt, um Tastaturen und Schriftarten zu testen, da in ihm jeder Buchstabe des Alphabets einmal vorkommt. Einen ganz und gar nicht braunen Fuchs indes, dessen Fell aber auch in der Geschwindigkeit des Lichtes glitzert, sehen wir hier vor uns. Listig blitzt der Schalk aus seinen funkelnden Augen. Das Fell ist ganz und gar mit kostbaren Diamanten ausgefasst, sodass es eine Wonne ist, dem Funkeln zuzusehen. Gleich 44 Diamanten in verschiedenen alten Schliffen sind hier gefasst, neben zwei Rubinen, welche die Augen bilden. Das feine Fuchsgesicht ist in den Jahren um 1900 entstanden. In dieser Zeit waren Broschen und Nadeln mit Tiermotiven eine große Mode. Wir bilden eine Seite aus dem Katalog des Londoner Juweliers „Goldsmiths & Silversmiths Company“ aus dem Jahr 1901 ab, reproduziert bei Peter Hinks (Hrsg.): Viktorianischer Schmuck, Hildesheim/Zürich/New York 1996, S. 50. Auch die Schliffe der Diamanten sprechen für eine Entstehung des Kopfes in dieser Zeit. Der kantige Stab aus Weißgold jedoch und die Nadel sind später entstanden, wohl in den Jahren um 1920. Womöglich war der Kopf ursprünglich auf einem Stickpin befestigt und einige Jahre später wollte seine Eigentümerin ihn nun lieber als Brosche tragen.
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Im späten 19. Jahrhundert entstand eine neue, nie zuvor gesehene Art von Schmuckstücken: Sogenannte „Novelty Jewellery“ sorgte durch neue, überraschende und bis dato undenkbare Formen und Materialzusammenstellungen für Furore: So ließen sich mit einem Mal Vögelchen auf Schaukeln nieder und wurden zu Ohrgehängen. Viele Gegenstände des täglichen Lebens fanden ihren Weg an das Revers der Damen und Herren, wie Tennis- und Golfsschläger sowie Briefmarken, doch auch die technische Welt fand in dieser Mode ihren Niederschlag. Maschinen, Automobile en miniature und auch das neuartige Telefon bildeten überraschende Blickpunkte. Sinn und Zweck dieser Stücke war es, in Gesellschaft für Anknüpfungspunkte zum Gespräch zu sorgen. Bei Geburtstagsfeiern konnte eine Brosche mit dem Geburtsjahr der oder des Gefeierten eine sympathische Geste sein, bei gemeinsamen Ausflügen zur Jagd eine Fuchsbrosche dem Rahmen entsprechend die Garderobe ergänzen. Sogar durch Batterien aus den Augen leuchtende Totenschädel wurden angeboten, um bei einer Dinnerparty einen makabren, aber doch heiteren Akzent zu setzen. Dabei handelte es sich bei den Schmuckstücken nicht ausschließlich um Modeschmuck. Viele Stücke waren natürlich für den einmaligen Gebrauch konzipiert und aus preiswerten Materialien hergestellt. Die immer weiter fortgeschrittene Industrialisierung auch im Schmuckbereich erlaubte mit einem mal die massenweise Herstellung von vergoldeten und auch nur goldfarbenen Broschen und Anhängern. Doch auch namhafte Goldschmiede schufen kleine Novelty-Stücke aus kostbaren Metallen, besetzt mit edlen Steinen: Denn die Mode des Kuriosen, Überraschenden und Heiteren lebte in allen Schichten der Gesellschaft: Tatsächlich nahm die königliche Familie in Großbritannien hier sogar eine Vorreiterrolle ein - und setzte mit ihrem Juwelengebrauch den Maßstab, an dem sich ihre Untertanen dann messen lassen wollten. Mehr zu diesem spannenden Thema erfahren Sie bei Charlotte Gere / Judy Rudoe: Jewellery in the Age of Queen Victoria, London 2010, S. 190-247.
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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