Tanz der Diamanten

Kostbare Brosche mit Diamanten „en tremblant“, Julius Hügler, Wien um 1960


35.980,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Kostbare Brosche mit Diamanten „en tremblant“, Julius Hügler, Wien um 1960
Kostbare Brosche mit Diamanten „en tremblant“, Julius Hügler, Wien um 1960
Beschreibung
„En tremblant“ ist Französisch und bedeutet „zitternd“. Dieser Terminus bezeichnet eine besondere Form der Schmucktechnik, bei der einzelne Teile eines größeren Schmuckstückes, meist Blüten oder Blätter einer Brosche, auf kleinen Federn gelagert werden. In sich bewegliche Schmuckstücke gibt es seit der Antike. Bis heute werden z. B. Ohrringe in einzelne Abschnitte gegliedert, welche durch Ösen beweglich miteinander verbunden werden und so bei jeder Bewegung ihrer Trägerin leicht schwingen. Die Technik des „en tremblant“ allerdings wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt. Diese Schmuckstücke schwingen nicht, sondern vibrieren, sie zittern leicht und kontinuierlich durch ihre gefederte Lagerung. Das Ergebnis ist ein noch schöneres Spiel mit dem Licht und durch diesen handwerklich anspruchsvollen Kunstgriff entsteht ein wahres Feuerwerk aus den Reflexionen der Edelsteine. Die hier vorliegende Brosche aus den Jahren um 1960 führt dies meisterhaft vor Augen. Als loser Kranz entworfen, sehen wir 96 Diamanten in feinen Qualitäten darin verarbeitet, die zusammen mehr als elf Karat auf die Waage bringen. Neben klassischen Brillanten sehen wir Diamanten im Baguetteschliff, die zu feinen Bändern zusammengestellt sind. Diamanten im Navetteschliff bilden unter anderem Blütenformen aus, die federnd gelagert tatsächlich beim leisesten Lufthauch beginnen zu zittern und damit ihre Strahlkraft unter Beweis stellen. Ausweislich der Meistermarke auf der Nadelung und der goldenen Inschrift im Innendeckel der Schatulle stammt das Schmuckstück aus dem Sortiment der Goldschmiede Julius Hügler in Wien, der neben dem Stammhaus an der Donau auch Filialen in Salzburg, Bad Gastein und Rio de Janeiro unterhielt. Die hohe Qualität von Hüglers Arbeiten überzeugte nicht nur das Haus Habsburg, das ihn 1899 zum Hofjuwelier ernannte. Das Unternehmen wird bis heute von der Familie fortgeführt und durfte auch im 20. Jahrhundert noch illustre Kunden beliefern, darunter Soraya und den Schah von Persien. Selbst Richard Burton ließ bei Hügler eine Brosche entwerfen, welche ein Liebesgeschenk an Liz Taylor wurde. Unsere Preziose aus dem Hause Hügler ist in ihrem originalen Etui sehr gut erhalten und ebenso sammelwürdig wie bewunderungswürdig schön. Zu uns kam die Brosche aus Wien und wird mit einem detaillierten Gutachten geliefert.
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Kostbare Brosche mit Diamanten „en tremblant“, Julius Hügler, Wien um 1960
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von einem Monat jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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