Hektors Abschied

Seltene antike Muschelkamee als Brosche in Gold, um 1860


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Seltene antike Muschelkamee als Brosche in Gold, um 1860
Seltene antike Muschelkamee als Brosche in Gold, um 1860
Beschreibung
„All mein Sehnen will ich, all mein Denken In des Lethe stillen Strom versenken, Aber meine Liebe nicht. Horch! der Wilde tobt schon an den Mauern, Gürte mir das Schwert um, laß das Trauern, Hektors Liebe stirbt im Lethe nicht.“ So spricht Hektor, eine Gestalt aus Homers Epos Ilias, in Friedrich Schillers Gedicht „Hektors Abschied“ (1781). Hektor ist vor seinem jüngeren Bruder Paris der älteste Sohn des Königs von Troja, Priamos. Er ist der wichtigste Held und Heerführer Trojas im Trojanischen Krieg und lässt an dieser Stelle Frau und Kind zurück, um sich dem Kampf zu stellen. Es ist ein Abschied ohne Wiederkehr, denn wenig später er wird durch eine List Athenes gestellt und getötet – eine Ahnung seines Schicksals klingt bei Schiller bereits in der letzten Zeile durch... Homer wie auch Vergil in seiner Aeneis beschreiben Hektor als edlen Helden. Darauf basieren viele spätere idealisierte Darstellungen, die Hektor als eine Symbolfigur der Ritterlichkeit sehen. So wurde er im Mittelalter in die Reihe der Neuf Preux, der neun kühnen Ritter aufgenommen, u. A. neben Caesar und Alexander dem Großen. Im 19. Jahrhundert feiern zahlreiche Gemälde und Skulpturen besonders die Abschiedsszene, mit ihrem zerreißenden Spagat zwischen der Vaterlandsliebe und der Liebe zu seiner Frau und seinem Sohn – wobei zuletzt das Pflichtgefühl über die Liebe siegt. Die hier vorliegende Muschelkamee zeigt dieselbe Szene. In fein abgestuftem, detailliertem Schnitt sehen wir in der Mitte Hektor, der sich von Frau, Kind und Magd abwendet, um mit den Pferden vor die Mauern der Stadt zu ziehen. Die Pferde sind bereits unruhig und zeigen die Dynamik der Szene an, alles drängt nach links, die Gesten der Frauen sind absehbar ohne Wirkung auf den Helden. Die kleine, aber detailreiche Arbeit in ihrer Rahmung aus leicht rötlichem Gold ist in den Jahren um 1860 entstanden. Sie trägt später hinzugefügte französische Importmarken.
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Unser Versprechen
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