Smaragdschliff und Smaragde

Seltener Ring mit „Emerald Cut“ Diamanten & Smaragden in Platin, um 1925


5.890,00 € *
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Seltener Ring mit „Emerald Cut“ Diamanten & Smaragden in Platin, um 1925
Seltener Ring mit „Emerald Cut“ Diamanten & Smaragden in Platin, um 1925
Beschreibung
Der Schliff gibt dem Diamanten erst seine endgültige Form und entlockt dem Kristall sein Feuer. Über viele Jahrhunderte stand dabei der Versuch im Mittelpunkt, einen zunehmend runden Schliff mit zahlreichen Facetten zu erreichen. Die Entwicklung ging von den ersten Rosen- und Tafelschliffen des 16. Jahrhunderts bis hin zum modernen Brillantschliff, der 1919 von Marcel Tolkowsky bis ins kleinste Detail hinein optimiert wurde. Sein Schliff gilt bis heute als der Standard, spätere Optimierungen brachten nur noch minimale Veränderungen im Detail. Interessant ist, dass just in dem Moment, in dem der Brillantschliff seine finale Form erreicht hatte, die Diamantschleifer offenbar erst so richtig die Lust am Experiment packte. Hand in Hand mit der Mode des Art Déco finden sich im Schmuck nun neue Schliffe, die sich vom bisherigen Brillanten absetzen. Der Baguetteschliff, der Asscher-Cut und auch der Smaragdschliff sind nicht mehr rund, sondern eckig. Und damit modern: Vor dem ersten Weltkrieg sucht man solche Schliffe vergeblich; nach 1918 aber begegnen sie dann regelmäßig. Der hier vorliegende Ring ist damit einfach zu datieren. Wir sehen gleich zwei qualitätvolle Diamanten im Smaragdschliff in seiner Mitte: Die Steine von zusammen rund 0,80 ct sind sehr rein (vsi) und leuchten in feinem Weiß (G). Sie geben dem Ring zugleich seine Form: Ein erster Rahmen aus passend eingeschliffenen Smaragden rahmt die Diamanten – eine witzige Wahl, die Diamanten im Smaragdschliff mit Smaragden zu umgeben! Es schließt sich ein zweiter Rahmen von kleineren Diamanten im 8/8-Schliff an, und der Ringkopf erhält so seine achteckige, gelängte Form. Der Ring ist aus Platin gefertigt, die Smaragde sind in Gold gefasst. Ringe mit sog. „kalibriert“ eingeschliffenen Farbsteinen wie den Smaragden hier gerieten in den Jahren kurz vor dem ersten Weltkrieg in Mode und blieben bis in die 1930er Jahre modern. Hier ist diese Idee aufgegriffen und mit den modernen Diamanten im Smaragdschliff kombiniert. Wir datieren den Ring daher in die 1920er Jahre. Wir haben ihn in Wien entdeckt.
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Zur Mode der passgenau, d.h. kalibriert eingeschliffenen Farbsteine vgl. auch David Bennet und Daniela Mascetti Understanding Jewellery, Woodbridge 2010, S. 281ff.
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Größe & Details
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Unser Versprechen
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