Welteneroberer

Vintage Ohrringe mit antiken Bronzemünzen Alexander des Großen, Griechenland um 1985


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Vintage Ohrringe mit antiken Bronzemünzen Alexander des Großen, Griechenland um 1985
Vintage Ohrringe mit antiken Bronzemünzen Alexander des Großen, Griechenland um 1985
Beschreibung
Die hier vorliegenden Ohrringe präsentieren jeweils eine antike Bronzemünze aus der Regierungszeit Alexanders III. von Makedonien (336–323 v. Chr.) oder aus den ersten Jahrzehnten nach seinem Tod. Mit einem Durchmesser von etwa 16 mm gehören sie zu den kleineren Bronzenominalen, die für den täglichen Zahlungsverkehr im gesamten makedonischen Herrschaftsgebiet geprägt wurden. Anders als die berühmten Silber-Tetradrachmen dienten diese Münzen vor allem dem lokalen Umlauf und wurden in zahlreichen Münzstätten des Reiches hergestellt. Alexander III. von Makedonien (356–323 v. Chr.), besser bekannt als Alexander der Große, zählt zu den bedeutendsten Herrschern der Antike. Als Sohn Philipps II. bestieg er im Jahr 336 v. Chr. den makedonischen Thron und schuf durch seine Feldzüge gegen das Perserreich innerhalb weniger Jahre ein Weltreich, das sich von Griechenland bis an den Indus erstreckte. Mit seinen Eroberungen begann die Epoche des Hellenismus, in der sich griechische Kultur, Sprache und Kunst über weite Teile des östlichen Mittelmeerraums und Vorderasiens verbreiteten. Die Münzen zeigen den nach rechts gewendeten Kopf des Herakles, der das Fell des Nemeischen Löwen trägt. Diese Darstellung erinnert an die erste der zwölf Taten des Heros, den Sieg über den unverwundbaren Nemeischen Löwen. Das makedonische Königshaus leitete seine Abstammung von Herakles ab, weshalb Alexander den Heroen bewusst als Sinnbild königlicher Stärke, Tapferkeit und göttlicher Legitimation auf seinen Münzen erscheinen ließ. Obwohl offiziell Herakles dargestellt ist, wird das Bildnis in der Forschung zugleich als idealisierte Anspielung auf Alexander selbst verstanden. Fassungen aus hochkarätigem Gold rahmen die Münzen und ahmen mit ihren Kordelbelötungen die Formensprache antiker Schmuckstücke nach. Stecker mit Clipbügel machen die Entwürfe tragbar. Rückseitig erlaubt eine kleine Aussparung einen Blick auf das Revers der Münzen. Hier sind die Keule des Herakles sowie Bogen und Köcher, ergänzt durch die griechische Legende „ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ“ („[Münze] des Alexander“), zu erahnen. Nach Alexanders Tod im Jahr 323 v. Chr. prägten seine Nachfolger, die sogenannten Diadochen, diesen Münztyp noch über Jahrzehnte nahezu unverändert weiter, was ihn zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Prägungen der hellenistischen Welt macht. Die Ohrringe sind in den 1980er Jahren in Griechenland gefertigt worden, wo Werkstätten wie Lalaunis die Verwendung von antiken Artefakten und Entwürfe im antiken Stil populär gemacht hatten. Zu uns fand das schöne Paar aus Amsterdam.
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Wenn man den Beschreibungen des römischen Geschichtsschreibers Sueton (70–140 n. Chr.) glauben darf, war Kaiser Augustus einer der ersten, der bereits vor mehr als 2000 Jahren „alte königliche und ausländische Münzen“ sammelte. Die ersten Versuche, sich wissenschaftlich mit Münzen zu beschäftigen, datieren indes in das 14. und 15. Jahrhundert. Aus dieser Zeit kennt man etwa den Dichter Petrarca und den Bischof Stefan Mathias von Neidenburg, von denen jeder eine umfangreiche Sammlung historischer Münzen oder, wie es damals hieß, „Münzen aller Länder“ besaß. In Deutschland gehörten die Landesfürsten zu den ersten bedeutenden Münzsammlern. So gehen Münzkabinette wie die Staatliche Münzsammlung in München, das Münzkabinett der Kunstsammlungen in Dresden, das Münzkabinett des Württembergischen Landesmuseums und das Berliner Münzkabinett in ihrem Kern auf solche Fürstensammlungen zurück. In Österreich war eine Münzsammlung schon im 16. Jahrhundert Teil der Kunstkammer der Habsburger-Kaiser; besonders Rudolf II. erwarb eine große Zahl von Münzen.
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Unser Versprechen
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