Fahrner Schmuck

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entzückt – beglückt!

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Eine Wiederentdeckung
I

n der Geschichte des Schmucks aus Deutschland nimmt Fahrner-Schmuck aus Pforzheim einen besonderen Platz ein. Denn Theodor Fahrner und später sein Nachfolger Gustav Braendle verstanden es in den Epochen von Jugendstil und Art Déco wie kaum ein anderer Schmuckfabrikant der Moderne, künstlerisch überzeugende Entwürfe und eine qualitätvolle Verarbeitung zum Markenzeichen ihrer Broschen, Colliers, Armbänder und Ohrringe zu machen.

Werbeanzeige für Fahrnerschmuck, 1950er Jahre.
Werbeanzeige für Fahrnerschmuck, 1950er Jahre.

Theodor Fahrner ließ Künstlerschmuck erschwinglich werden, denn er verband moderne Formen mit demokratischen Materialien. Es entstanden keine Einzelstücke für eine kleine Elite wie bei Lalique oder Cartier, sondern die Entwürfe wurden in Serie in Silber gefertigt, verziert mit Emaille, Markasiten und ab und an auch Edelsteinen. Juweliere und Kaufhäuser in ganz Europa vertrieben den Schmuck, den Fahrner in Zeitschriften und Magazinen umfassend bewarb: „Fahrner Schmuck – nach Entwürfen bester Künstler“ ließ jede Frau teilhaben an einem modernen Leben voller Schönheit.

Handlungsreisende mit großen Musterkoffern präsentierten die in Pforzheim entwickelten Neuheiten jedes Jahr bei den Juwelieren vor Ort. Ein solcher Musterkoffer voller ungetragener Fahrner-Schmuckstücke hat die letzten mehr als 40 Jahre unberührt auf einem Dachboden geschlummert, bis er uns angeboten wurde. Er enthielt Musterstücke beinahe aller Serien seit etwa 1919 bis zur Auflösung der Firma 1979, die meisten mit einer Modellnummer oder der „Original Fahrner“-Plombe versehen. Diese Schmuckstücke präsentieren wir Ihnen auf dieser Seite.

Einen grundlegenden Überblick über die Entwürfe der Firma bietet der Katalog „Theodor Fahrner. Schmuck zwischen Avantgarde und Tradition“, hg. von Brigitte Leonhardt und Dieter Zühlsdorff, Stuttgart 2005.

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