Hüterin des Schatzes

Seltene Schlangenbrosche mit großen Naturperlen, Wien um 1875


11.290,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Seltene Schlangenbrosche mit großen Naturperlen, Wien um 1875
Seltene Schlangenbrosche mit großen Naturperlen, Wien um 1875
Beschreibung
Lange Zeit war die Perle dem weiß blitzenden Diamanten nicht nur gleichrangig, sondern wurde sogar höher geschätzt: Dies änderte sich erst, als dem im Rohzustand unscheinbaren Diamanten mit den Jahrhunderten immer mehr Facetten abgetrotzt wurden, die ihm der Perle an Schönheit ebenbürtig machten. Seltener noch blieben aber stets die großen, farbigen Naturperlen. In Zeiten der Perlentaucherei war eine jede Perle einzigartig und ein Glücksfund – umso mehr, wenn sie eine ungewöhnliche Farbe aufwies. Man wartete auf die perfekte Perle, teils jahrelang, und ihre Fassung sollte wohlüberlegt sein. Die vorliegende Brosche ist somit ein Schmuckstück von außerordentlicher Seltenheit, das sich nicht ohne Weiteres kopieren ließe. Sie inszeniert als primäres Juwel eine große natürliche Salzwasserperle, die in reichen Farbschattierungen von einem tiefen über ein bräunliches bis hin zu einem gräulichen Violett reichen. Hierüber gleitet stellenweise ein feiner grüner Orient, der dem Farbspiel eine faszinierende Tiefe verleiht. Ein diamantbesetzter Blätterkranz umgibt die Perle, um die sich wiederum eine Schlange mit diamantenem Haupt windet, als hüte sie den kostbaren Schatz. Die Ausführung in Gold mit buntem Email in rot, grün und weiß ist eine bewusstes Zitat und soll an den bunt emaillierten Goldschmuck der Renaissance verweisen, als viele Juwelen um große barocke Perlen als Ausgangspunkt komponiert wurden. Die Diamanten in archaischen Schliffen, die vermutlich noch weitaus älteren Stücken entnommen und hier in Zweitverwendung eingesetzt wurden, sollten die Illusion perfekt machen. Unterhalb der Schlange pendelt eine weitere, tropfenförmige weiße Perle, die sich an ihrer diamantbesetzen Goldfassung aushängen lässt. Die Brosche kann somit auch ohne diese Abhängung getragen werden. Die Brosche entstand nach Entwurf und Ausführung zu schließen wohl in den 1870er Jahren – ausweislich ihrer Punzierung eindeutig nach 1872 – in Wien: Wir denken unmittelbar an die in den 1870er und 1880er Jahren entstandenen Werke des in Wien wirkenden Künstlers Hans Makart, der Damen in opulenten Renaissance-Kostümen portraitierte. Im Einfluss dieses künstlerischen und intellektuellen Umfelds wurde auch die Brosche konzipiert. Ein wunderbares Schmuckstück für alle, die im antiken Schmuck das Seltene und Besondere suchen.
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Größe & Details
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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