Supernova

Luxuriöse Anhänger/Brosche des Art Déco mit Sternsaphir, um 1940


38.890,00 € *
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Luxuriöse Anhänger/Brosche des Art Déco mit Sternsaphir, um 1940
Luxuriöse Anhänger/Brosche des Art Déco mit Sternsaphir, um 1940
Beschreibung
Das hier vorliegende Schmuckstück lässt uns die Unendlichkeit sehen. Ein Vorhang wird zur Seite gezogen und eine überirdische Erscheinung wird gezeigt. Wie eine Supernova, ein gleißend leuchtender Stern explodiert der Entwurf in Licht, Himmelblau und Sternenweiß. Die Mitte des Stücks besetzt ein großer Sternsaphir in hellem Blau. Wie der Himmel an einem Sommertag, mit leichten Wölkchen hier und da, schimmert der große unbehandelte und nicht erhitzte Stein vor unseren Augen. In seiner Mitte leuchtet ein Stern und wandert über die Oberfläche des hohen Cabochons. Um den Saphir sind Bänder aus Diamanten und Platin gelegt. Nach links umfassen sie den Stein wie mehreren Lagen gebauschter Tücher. Wie eimgehüllt in feinen Stoff, der zur Seite gezogen wird, wird hier der Edelstein präsentiert. Von unten scheinen die Diamanten den Saphir dabei zu heben wie eine Sternschnuppe. Und nach rechts schließlich sind einzelne Diamanten auf zarten Stegen aus Platin so arrangiert, dass es wie en Blick in die Milchstraße erscheint. Der Entwurf voller Schwung und Dynamik ist mit größter handwerklicher Finesse umgesetzt. Zugleich ist die Ausstattung kostbar: Neben dem unbehandelten Saphir sind hier 14,72 Karat Diamanten verarbeitet, darunter ein Dreiviertelkaräter und über 170 weitere Diamanten, größtenteils im Altschliff. Das Schmuckstück kann als Brosche und als Anhänger getragen werden. Seine Form, seine Verarbeitung und die Details der Schliffe der Diamanten zeigen, dass es in den Jahren um 1940 herum entstanden ist. Das Art Déco stand zu dieser Zeit in voller Blüte und plastische Entwürfe, deren Details an Stoffbahnen erinnern, die sog. „Drapery Jewellery“, war eine besondere Mode. Ein unabhängiges Gutachten hat die Qualität der Materialien bestätigt. Es liegt dem Schmuckstück bei, ebenso wie die abgebildete, wohl zur selben Zeit entstandene, breite Kette aus massivem Platin.
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In der Antike wurden Diamanten vor allem für ihre unvergleichliche Härte geschätzt. Als Symbole unbesiegbarer Stärke war ihre Schönheit bestenfalls zweitrangig. Tatsächlich erscheinen die frühen Diamanten dem modernen Auge überhaupt nicht attraktiv. Mittelalterliche Schlifftechniken erlaubten ebenfalls keine spektakulären Lichtreflexe und die verbreiteten Tafelschliffe brachten nur Helligkeit und Farbe der Steine zur Geltung. All das änderte sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts. Der Adel des Barock entwickelte eine Vorliebe für glitzernde Edelsteine. Besonders populär waren Diamanten im Rosenschliff, deren vielfältige Facetten das Kerzenlicht wunderbar reflektieren. In der Mitte des Jahrhunderts entwickelte sich ein erster, früher Brillantschliff, der nach dem einflussreichen Kardinal Jules Mazarin als Mazarinschliff bezeichnet wird und sich durch eine Krone mit 17 Facetten auszeichnet. Bereits gegen Ende des Jahrhunderts wurden diese Diamanten dann durch eine neue Form abgelöst, der nach seinem Erfinder als Peruzzi-Schliff benannt ist. Vincenzo Peruzzi war ein Edelsteinschleifer aus Venedig, der die Krone der Diamanten um zusätzliche Facetten auf insgesamt 33 erhöhte und so das Feuer der Steine enorm steigerte. Diese frühen Brillanten waren jedoch, was Anzahl und Form der Facetten angeht, nicht standardisiert. Jeder Stein wurde so geschliffen, dass möglichst viel Substanz erhalten bleiben konnte.  Neue Diamantvorkommen in Brasilien führten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dann zu einer Schliffform, die als Old Mine Cut bekannt wurde. Diese Diamanten ähneln bereits sehr unseren heutigen Vollschliff Brillanten, doch sollten noch einige Generationen stetiger Entwicklung der Schlifftechnik nötig sein, bis aus dem Old Mine Cut zunächst der Altschliff (oder Old European Cut), und schließlich in den 1940er Jahren der moderne Vollschliff wurde.
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Unser Versprechen
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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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