Madonna mit den Trauben

Antike Brosche mit Muschelgemme nach Pierre Mignard, Italien & Großbritannien um 1870


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Beschreibung
In Raum 916 des Pariser Louvre befindet sich ein Gemälde aus den Jahren um 1640, gemalt von Pierre Mignard, auch genannt Mignard le Romain. Mignard war eine wichtige Figur im kulturellen Leben seiner Zeit; bekannt war er insbesondere für seine Madonnen, die den Spitznamen „Mignardises“ bekamen. Die bekannteste jener Madonnen ist die, die man im Louvre bewundern kann. Sie zeigt die heilige Jungfrau mit dem Kind, welches sich halb unter ihrem Schleier versteckt. Die beiden halten zusammen eine Weintraube in Händen. Nach diesem Attribut erhielt das Gemälde seinen Namen: Madonna mit den Trauben (vgl. letze Abb.). In der christlichen Ikonographie wird Maria als der Weinstock angesehen, an dem Jesus als die Traube erwuchs. Der Wein, der aus der Traube gepresst wird, steht wiederum für das Blut und damit das Opfer Jesu, so wie man es aus der Eucharistie kennt. Diesem verwandt ist ein weiteres Motiv der Ikonographie, nämlich jenes des Christus in der Kelter, auch mystische Kelter genannt: Christus presst hier selbst die Trauben und gewinnt so den Wein. Mignards Gemälde verknüpft somit geschickt verschiedene Ebenen und nimmt das Sühnopfer des Christus symbolisch voraus. Eben dieses Gemälde stand Pate für die hier als Brosche gefasste Gemme. Gemmenschneider arbeiteten zumeist nach Vorlagen: Dies konnten Fotos sein, Zeichnungen, aber zumeist Graphiken nach berühmten Kunstwerken. Ansässig waren die meisten Gemmenschneider in der Bucht von Neapel, wo Reisende sie oftmals als Souvenir erwarben und im Heimatland fassen ließen. So trägt auch die hier genutzte Fassung britische Feingehaltsstempel- Sie ist zurückhaltend gestaltet und ziert den schmalen Rahmen lediglich mit einer feinen Goldkordel, sodass das Motiv im Vordergrund steht.
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Unser Versprechen

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