Blumen, die nicht welken...

Exzellente Demi-Parure mit goldgefasster Pietra Dura, Florenz um 1875


2.490,00 € *
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Beschreibung
Schmuckstücke aus sog. Pietra Dura (ital., soviel wie „harter Stein“) sind seit der Renaissance ein beliebtes Souvenir von jedem Florenzbesuch, denn in der Stadt am Arno befinden sich seit der Zeit Cosimo II. Medici die berühmten Werkstätten des Opificio delle Pietre Dure. Besonders im 19. Jahrhundert brachten viele Reisende diese kleinen Andenken aus Florenz mit in ihre Heimat. Die hier vorliegende Demi-Parure aus Brosche und passenden Ohrhängern entstammt aus genau dieser Zeit. Die Stücke sind in den Jahren um 1875 herum entstanden. Brosche und Ohrhänger präsentieren jeweils ein ovales Pietra Dura Feld mit wundervollem Schmuck aus Blumen, die nicht welken. Gesetzt aus feinen Halbedelsteinen wie Türkis, Nephrit und Achat sehen wir vor schwarzem Hintergrund die Blüten von Rose, Maiglöckchen und Vergissmeinnicht. Die Steine sind gerade so gewählt, dass ihre natürliche Struktur die Schattierungen der Blüten und Blätter bildet - ein kleines Meisterwerk des Illusionismus. Die breiten Fassungen aus hochkarätigem Gold spielen dieses Spiel noch Weiter. Denn vor einem Hintergrund aus Spitzbögen und Vierpässen, Formen, die aus der Gotik entlehnt sind, liegen aus Gold gebildete Weinblätter und Weinreben. Der goldene Wein verweist noch einmal auf die sommerlichen, schönen Stunden im warmen Süden. Die Garnitur ist bis ins Detail meisterhaft verarbeitet und erstklassig erhalten. In älterer Zeit wurden die Ohrstifte erneuert und durch praktische Klappbügel für sicheren Halt ergänzt. Auch die Nadel der Brosche wurde erneuert und eine ergänzte Sicherheitsschließe verhindert, dass Sie die Brosche unbemerkt verlieren.
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Das späte 19. Jahrhundert war vernarrt in die Vergangenheit. Die Gesellschaft änderte sich, die Industrie hatte die einstmals beschaulichen Städte längst in große Metropolen verwandelt, und neue Techniken wie der Telegraph brachten die Welt näher zusammen. In dieser Situation sehnten sich die Bürger nach Stabilität und Verlässlichkeit - und schauten auf die Geschichte zurück, um hier Vorbilder zu finden für ihre eigene Zeit. In den früheren Jahrhunderten hatten sich Moden und ästhetische Vorlieben nur sehr langsam gewandelt. Im 19. Jahrhundert beschleunigte sich ihr Wandel dann enorm. Die Schmuckgeschichte kennt in den hundert Jahren zwischen 1800 und 1900 so viele Moden wie Generationen. Zu Beginn und zum Ende des Jahrhunderts etwa waren weiße Schmuckstücke gefragt, reich besetzt mit Diamanten. In den 1860er und 1870er Jahren waren kräftige Farben gefragt, vorzugsweise große, polierte Flächen aus Gelbgold und intensive Farbsteine.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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