Manhattan Voodoo

Prächtige Diamant-Brosche in Gold von Marianne Ostier, New York um 1960

In den 1950er und 1960er Jahren stieg New York endgültig zum Zentrum der Kultur und Wirtschaft der westlichen Welt empor. Während Europas frühere Geltung mit dem Kriege in Schutt und Asche zerfallen war, strahlte die Stadt der Hochhäuser, Theater und Museen als Leuchtturm in die Welt. Was neu und wichtig war in Mode und Kunst wurde nun endgültig hier festgelegt. Kein Wunder, dass auch die führenden Juweliere und Goldschmiede dieser Zeit, die heute als Midcentury Modern berühmt ist, hier am Hudson zu finden waren. Marianne Ostier (1902-1976) war eine jener Künstlerinnen und ihre Biographie ist geradezu typisch für Ihre Zeit. Geboren als Marianne Aufricht, heiratete sie noch in Wien Otto Österreicher aus einer Familie von Hofjuwelieren des kuk Herrscherhauses. 1938 floh das Ehepaar vor den Nazis nach New York, um dort unter dem nun neuen Namen Ostier noch einmal neu zu beginnen. Das Atelier von Ostier Inc. lag in Manhattan, dem Zentrum der Stadt. Hier entwarf Marianne nun Juwelen in den modernen Formen der Zeit. Zunächst war sie hierbei dem Art Déco verpflichtet, doch ab den 1950er Jahren arbeitete sie zunehmend in einer abstrakten, organischen Formensprache, welche Ihr Publikum mit großer Begeisterung aufnahm. Es folgten einige äußerst erfolgreiche Jahre, in denen Marianne Ostier kostbare Juwelen entwerfen und verkaufen konnte. Ein besonderer Erfolg waren Schmuckstücke, deren Details an Algen, Äste oder Baumrinde erinnert; berühmt ist ihr großes „Voodoo“-Collier, mit Diamanten uns Smaragden vor einem Bett aus gelbgoldenen Ästchen. Marianne Ostier schloss ihre Firma 1969 nach dem Tod ihres Mannes. Hier nun liegt eine große Brosche aus den Händen von Marianne Ostier vor, ein aus hochkarätigem Gelbgold gefertigtes Objekt das an Rinde oder Borke erinnert, aus dem eine leuchtende, weiß glänzende Pflanze aus Platin und Diamanten hervorwächst. Es ist das Spiel der Oberflächengestaltungen, das den Blick fasziniert und das Ostrich meisterhaft inszeniert. Glatte Partien stehen gegen samtig matt wirkenden Bereichen, der kompakt wirkende Untergrund trägt wie schwebend die leichte Struktur aus Platin, gelb und weiß grenzen sich ab und werden doch eins. Die Brosche ist reich mit Diamanten ausgefasst. Über die Qualitäten der Materialien liegt ein unabhängiges Gutachten vor. Die Brosche ist gemarkt und signiert und ausweislich ihrer Formensprache in den Jahren um 1960 entstanden. Sie ist erstklassig erhalten und kam aus einer Hannoveraner Sammlung zu uns.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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