Skulptural

Ungewöhnlicher Armreif mit rosa Turmalinen von Helmut von Kleist, Worpswede um 1980


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Beschreibung
Schon lange ist der Ort Worpswede unweit von Bremen für seine Künstlerkolonie bekannt. Auch der ausführende Künstler-Goldschmied des vorliegenden Armreifes, Helmut von Kleist (*1943), hat dort sein Atelier. Hier nun verarbeitete von Kleist zwei Scheiben natürlicher, rosafarbener Turmaline auf phantasievolle Art und Weise zu einem Armreif, der nicht nur seine Signatur sondern auch seine Handschrift trägt. Heinrich von Kleist präsentiert in der Mitte des aus Silber geschmiedeten Schmucksücks zwei Scheiben eines Turmalinkristalls und ordnet sie spiegelsymmetrisch an. Da die Edelsteine durchsichtig sind, nutzt der Künstler das durchscheinende Silber der Unterlage dazu ein hübsches Gestaltungselement in Form von punzierten Blüten sichtbar zu machen. Die Turmaline wirkeln wie rosige Scheiben, die den Blick in eine verwunschene Welt offenbaren. Zwei weiße Zuchtperlen sind ebenfalls spiegelsymmetgrisch auf dem Schaustück eingelassen. Die skulptural anmutenden Fassung aus silbernen Spiralranken, die in den breiten Reif eingehakt werden können und so bewusst als ästhetische Komponente des Schmuckstücks präsentiert werden. Diese Art der Fassung ist ebenso wie die florale Gravur des silbernen Reifs sind typisch für die Entwürfe Helmut von Kleists, die der Künstler selbst „Kleist-Schmuck“ nennt. In seinem kraftvollen Erscheinen ist der Armreif ein schönes Beispiel für den Künstlerschmuck aus Worpswede und wirkt wie eine am Handgelenk tragbare Skulptur. Er ist vermutlich in den Jahren um 1980 entstanden.
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Der Turmalin ist ein Edelstein, der beinahe alle Edelsteinliebhaber durch sein vielfältiges Farbspiel in seinen Bann zu ziehen vermag. Von Blau über Gelb, Rosa und Grün kommen fast alle Farben vor. Seine wunderbare Strahlkraft macht den Turmalin seit altersher zu einem der am höchsten geschätzten Edelsteine. Der Name Turmalin stammt vom singhalesischen Wort thuramali („තුරමලි“) bzw. thoramalli („තෝරමල්ලි“) ab, das man allgemein für bunte Schmucksteine verwendete, die man in Sri Lanka fand. Für Europa wurde der Name erstmals 1707 schriftlich belegt bzw. 1711 unter dem Namen Chrysolithus Turmale. Größere Mengen werden erst seit Mitte des 18. Jahrhunderts von Sri Lanka nach Europa exportiert. Zu dieser Zeit besaß die Holländische Ostindienkompanie praktisch ein Handelsmonopol für Turmaline.
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Unser Versprechen

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