Antike Götter aus der Schweiz

Prachtvolles Armband von Benoît de Gorski mit erstklassigen antiken Gemmen, Rubinen und Perlen, um 1990

Die Schmuckkreationen des Genfer Goldschmiedes Benoît de Gorski sind legendär: Jedes Stück spricht eine eigene, individuelle Formensprache - doch verbindet der stilsichere Geschmack des Meisters alle seine Schöpfungen zu einem gemeinsamen Ganzen: Es ist eine große Freude am Luxus und an kostbaren Edelsteinen, die allen Entwürfen gemeinsam ist. Doch nur die besten und liebsten Stücke der Kollektionen teilen darüber hinaus mit ihrem Créateur die größte Leidenschaft de Gorskis: Seine Liebe zur Kunst der Antike. Benoît de Gorski sammelt seit Jahren antike Kunst; engagiert sich in verschiedenen Verbänden und Museen in der Schweiz und in Frankreich - und schafft immer wieder, in kleiner Stückzahl, Schmuckstücke, welche um antike Gemmen herum entwickelt sind. Das hier vorliegende Armband der Jahre um 1990 vereint gleich fünf dieser antiken Kunstwerke des Kleinformates: Die Intaglios in rotem Carneol bzw. Lagenachat sind Arbeiten der späten Römischen Republik bzw. des 1. bis 2. Jahrhundert nach Christus. Gleich in der Mitte des Armbandes ist die eindrucksvollste Gemme des Stückes gefasst: Wir sehen, in einen Carneol geschnitten, Gaius Julius Caesar, im Profil nach links. Die Gemme, die größte des Armbandes, ist in den Jahren um die Zeitenwende entstanden. Sie überzeugt durch die Genauigkeit, den Naturalismus und die Schönheit der Darstellung. Über Caesar ist sodann eine Gemme in Lagenstein gesetzt, die im selben Zeitraum entstanden ist. Sie zeigt in ebenfalls bezauberndem Schnitt einen Jüngling im Portrait mit Blick nach links. Er trägt ein Stirnband, was es nahelegt, dass es sich um einen Heroen, einen verehrten Kämpfer einer Schlacht handelt. Die übrigen drei Gemmen, je zwei in Carneol und eine erneut in Achat, sind etwas späteren Datums; wir datieren die Steinschnitte in das 1. bis 2. Jahrhundert nach Christus. Hier sehen wir gleich zweimal Hermes, den antiken Götterboten. Der Gott der Händler und Reisenden steht nackt vor uns im Kontrapost. Wir erkennen ihn leicht an seinem Hermesstab, dem caduceus, sowie der Geldbörse, welche er ebenso in seiner Hand hält. Zudem erblicken wir einen gerüsteten Krieger, mit Helm vor einer Säule als Ehrenzeichen. De Gorski hat die fünf Intaglios in hochkarätiges Gold gefasst und mit erstklassigen großen Perlen und den denkbar besten Rubinen kombiniert. So entspricht die wertvolle Ausstattung des Bandes der Qualität und dem Wert der antiken Kunstwerke. Gemeinsam mit der meisterhaften Verarbeitung ergibt sich so ein Schmuckstück, das alle Sinne befriedigen kann: Das Gefühl, das ein schweres und wertvolles Objekt am Arm bemerkt, den Blick, der sich an den Materialien und der Schönheit des Stückes erfreut, und das Gehör, wenn das Band getragen ein leichtes, unaufdringliches Geräusch erzeugt, das immer wieder an die Anwesenheit dieses wahren Kunstwerkes erinnert. Zu den antiken Gemmen vgl. Erika Zwierlein-Diehl: Antike Gemmen und ihr Nachleben, Berlin/New York 2007.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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